Medizin und ResilienzOhne die medizinischen Errungenschaften unserer Zeit in Frage zu stellen, stellt sich für mich immer öfter die Frage: Wieviel Medizin ist für den Menschen notwendig und ab wann wird es für den Menschen schädlich?Im Laufe der Evolution kann man feststellen, dass die Menschheit immer älter wird. Die Lebenserwartung wird immer höher, die Krankheiten immer mehr und die Ratlosigkeit wird immer größer.Momentan wird der Fokus sehr auf die Gesundheitsprävention gerichtet, damit der Mensch immer älter wird. Das ist auch ein sehr positiver Ansatz. Jedoch wird die Rechnung oft ohne den Wirt gemacht, da der Mensch nicht nur aus einem funktionierenden Körper besteht, sondern auch eine Psyche und eine Seele hat. Da diesen Aspekten in der Schulmedizin nur sehr wenig Bedeutung geschenkt wird, versucht man im Krankheitsfall mit Medikamenten zu heilen, oft nur mit dem Ziel organisch immer älter zu werden. An dieser Stelle sollte man sich eine Grundsatzfrage stellen:

Will ich mit aller Gewalt und chemischen Hilfsmittel so alt wie möglich werden, oder will ich lieber ein wenig kürzer leben und mein Dasein genießen?

Dies ist natürlich eine Entscheidung, die jeder für sich selbst treffen muss. Mit unseren medizinischen Errungenschaften der letzten Jahrzehnte ist es möglich, sein Dasein extrem in die Länge ziehen zu können. Für jedes Problem gibt es die passende Medizin, wenn Nebenwirkungen auftreten gibt es einfach ein anderes Mittel dazu. Alles kein Problem. Aus meiner Sicht profitiert vorrangig nicht der Mensch von diesen Errungenschaften, sondern hauptsächlich die Gesundheits- (Krankmach) Industrie. Es werden viele Symptome behandelt, aber nicht die Ursache der Erkrankung. Diese liegt in vielen Fällen nicht an körperlichen Dysfunktionen.

Gesundheitsprävention basiert auf dem System der Kontrolle und der Dokumentation von Werten, die einer Norm zugrunde liegt. Dieses System wird einen Menschen niemals gesünder machen, da zu einem glücklichen und erfolgreichen Menschen ein wenig mehr gehört.

Dem steht schon der Umstand entgegen, dass jeder Mensch unterschiedlich ist und sich nicht vollständig in ein wissenschaftlich definiertes Raster zwängen lässt.

Deshalb erlaube ich mir ein kleiner Auszug aus dem Buch „Wieviel Medizin überlebt der Mensch“ von Dr. Med. Günther Loewit:

Viele Blutdruckwerte sind wegen der Nervosität der Patienten falsch erhöht, Harnproben nicht korrekt abgegeben und daher fälschlich pathologisch. Blutsenkungen sind zu hoch, weil der Patient gerade einen grippalen Infekt hinter sich hat, von dem der Arzt nichts weiß. Immer ist irgendein Parameter außer der Norm“

Es gibt einfach keinen vollständig gesunden oder kranken Menschen. sondern nur verschiedene Anteile, die entweder krank oder gesund sind. Jedoch werden für jeden nicht normgerechten Wert oft viele Spezialisten aufgesucht um den „Fehler“ zu beheben, anstatt sich auf die gesunden Anteile des Körpers zu konzentrieren. Natürlich wird dieses Verhalten durch Medien und der Industrie unterstützt, da dies einer der größten Wirtschaftszweige unserer Gesellschaft ist.

Nun stellen Sie sich vielleicht die Frage, was hat das alles mit Resilienz zu tun?

Ich möchte diese mit einem kleinen Beispiel beantworten. Wenn Sie über eine lange Zeit negative Gedanken in sich tragen und sich nur auf Ihre Probleme konzentrieren, wird sich dies auch auf Ihr Verhalten und Ihren Körper und Ihr Umfeld auswirken. Dadurch entstehen Krankheiten, die in der Schulmedizin mit Medikamenten behandelt werden. Jedoch lösen diese nicht das Problem der negativen Gedanken, sondern lindern nur die Symptome.

Deshalb ist es aus meiner Sicht absolut notwendig eine gesunde Lebenseinstellung (Resilienz) zu entwickeln und sich wieder mit der Mutter Natur zu verbinden. Es gibt unzählige Beispiele, wo Menschen, die schulmedizinische nicht mehr zu heilen waren, wieder gesund wurden.

Deswegen empfehle ich den eigenen Fokus mehr auf das ERLEBEN, anstatt auf das ÜBERLEBEN zu richten!

 

Ihr Ronald Lengyel